Am 02. Februar um 19.00 Uhr im Taranta Babu in Dortmund, Humboldtstraße 44.
Mitte Januar trafen sich rund 20 Interessierte aus unterschiedlichen politischen Gruppen und Zusammenhängen, nicht nur aus Dortmund, um grundsätzlich über die Idee am 1. Mai 2010 einem Euromayday in Dortmund zu organisieren zu beraten. Hier noch einmal in aller Kürze die Ausgangsidee:
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Am Di. 26. Januar 2010 um 19.30 Uhr im Soziales Zentrum Bochum, Josephstraße 2
Die Kulturhauptstadt ist gestartet. Sie wurde ordentlich bejubelt aber auch belächelt angesichts der Ruhrgebietsfolklore zur Eröffnung. Besonders überregionale Medien stellten Fragen die auch in unserer Diskussion eine Rolle spielten: Kann die „Kreativwirtschaft“ als Urbanisierungsmaschine funktionieren? Und steht die Kultur in den unterfinanzierten Kommunen des Ruhrgebiets, wenn Schaumparty 2011 zuende ist, nicht mit noch viel nasseren Füßen da, als sie ohnehin schon hat?
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Die Beatplantation war bei der Eröffnung von Ruhr2010 am 9.1. in Essen zu Gast. Der Hintergrund dazu dürfte bekannt sein. Nachdem die eigentlich geplante Eröffnungsfeier in der Arena auf Schalke aus Geldproblemen nicht stattfinden konnte, haben sich die Organisatoren, bzw. die ausführende Agentur Lopavent, an die freie Szene gewandt. Schließlich arbeitet man dort seit Jahr und Tag mit großen Engagement und vor allem billig. So weit, so bekannt. Die Beatplantation ist eine etablierte Partyreihe, die seit langem an temporären Orten, Kultur- und Jugendzentren ihre Technics aufstellt. „House und Techno quasi als Punkrockofferte.“, nennt der Dozent und DJ Thomas Geier diese Praxis im Flyer „Beatplantation im Kulturgebiet Ruhr“, der auf der Eröffnung verteilt wurde.
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Bei der Eröffnungsshow des Kulturhauptstadtjahres am Samstag gab es eine Protestaktion der „Überflüssigen“. Etwa 7 AktivistInnen nahmen sich die Freiheit, mit roten Pullovern und weißen Masken ausgestattet über den schwarzen Teppich zu laufen. Dieser war als Eingangstor für die geladenen Gäste ausgerollt worden. Dabei trugen die „Überflüssigen“ Schilder mit Aufschriften wie „Kohle her! Für ein würdevolles Leben! Für ein bedingungsloses Grundeinkommen!“ oder „Recht auf Stadt! Rettet die Theater und Schwimmbäder…“ Außerdem gab es einen kurzen Redebeitrag, der zusätzlich als Flugblatt verteilt wurde.
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»Metropolenträume in der Provinz?«
RUHR.2010 startet und Häme wäre eine angemessene Reaktion. Viele der geplanten Projekte werden angesichts der Finanzierungsprobleme der Kulturhauptstadt und leerer kommunaler Haushaltskassen nicht realisiert werden.
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Beim gestrigen Treffen haben wir unsere Ideen und den Treffpunkt für Samstag konkretisiert. Wir treffen uns am 09.01. um 14.30 Uhr vor dem Kokerei Café auf der Zeche Zollverein (Lageplan). Das Kokerei Café befindet sich am Eingang zur Kokerei im Erdgeschoss der Mischanlage. Es ist sinnvoll per ÖPNV anzureisen, da die Anlage für PKW gesperrt sein soll. Von der Haltestelle zur Kokerei sind es ca. 10 Minuten Fußweg.
Wer erst später kann: Wir treffen uns wieder ab 18 Uhr an der Bühne der Beatplantation in Halle 5.
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Am 22.12. hatte die AG ihr letztes Treffen für dieses Jahr. Für alle die hier regelmäßig rein schauen zunächst eine erfreuliche Nachricht: Wir waren uns einig, dass in Zukunft mehr auf unserem blog passieren soll- es lohnt sich also weiterhin vorbei zu schauen!
Auf dem Treffen hatten wir 2 weitere Themen.
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Hiermit möchten wir euch zum nächsten Treffen am Dienstag den 22. Dezember 2009 um 19.30 Uhr ins Soziale Zentrum, Josephstr. 2 in Bochum einladen.
An diesem Abend wollen wir unsere Überlegungen zu konkreten Aktivitäten für das Kulturhauptstadtjahr fortsetzen. Insbesondere solle es um eine kritische Einmischung in die Eröffnungsfeierlichkeiten am 9./10. Januar auf der Zeche Zollverein in Essen gehen.
Über 60 Leute haben am Donnerstag Abend den Weg in die Goldkante gefunden, um mit uns zum Thema Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 und die „Kreativwirtschaft“ als neuestes Glücksversprechen des Strukturwandels zu diskutieren. Nach drei kurzen Eingangsstatements schloss sich eine rege Diskussion mit vielen der BesucherInnen an, die bis fast 22 Uhr dauerte.
Wir danken an dieser Stelle vor allem den drei Referenten, der Moderation und den sehr engagierten BesucherInnen für den interessanten Abend. Eine ausführlichere Auswertung von uns wird in den kommenden Tagen folgen. Wer mit uns weiter diskutieren will ist eingeladen, zum nächsten Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt zu kommen. Wir treffen und am 1. Dezember um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum (Josephstr. 2).
Edit: Einen sehr ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung hat Stefan Laurin auf den Ruhrbaronen veröffentlicht: Zum Artikel.
Auch die WAZ hat über die Veranstaltung berichtet, leider steht der Artikel nicht online, so dass wir ihn hier nicht verlinken können.