Archiv für Oktober 2009

Auswertung zur Veranstaltung „land for free :: land for what“ im AZ Mülheim am 23./24. 10.

Am 23./24. Oktober hieß es land for free :: land for what im AZ Mülheim. Die Veranstaltung war als Auftakt für Kritik und die Aneignung der Kulturhauptstadt konzipiert und war mit 40 Besucher_innen gut besucht. Die Veranstaltung ist Teil der buko_Infotour Unternehmen STADT übernehmen und wurde lokal durch die Buko/Ruhr, Inura/Ruhr und die AG Kritische Kulturhauptstadt organisiert. Die nächsten Stationen sind Berlin und Leipzig, am 13./14. November wo es heißt: Gentrification für alle und zwar umsonst!
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Metropolenträume… – Diskussionsveranstaltung am 19. November

Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 und die „Kreativwirtschaft“ als neuestes Glücksversprechen des Strukturwandels – Eine Diskussionsveranstaltung der AG Kritische Kulturhauptstadt – 19. November 2009, 19.30 Uhr, Goldkante, Bochum. | Mit dem Publikum diskutieren: Achim Prossek (Raumplaner an der TU Dortmund) | Rainer Midlaszewski (freier Grafiker in Bochum) | Wolfgang Brauneis (freier Autor, Labelbetreiber und Mitbetreiber von a-musik in Köln). | Moderation: Christian Werthschulte | Vollständige Ankündigung klicke hier und als [pdf].

„Metropolenträume…“ – Diskussionsveranstaltung am 19. November

Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 und die „Kreativwirtschaft“ als neuestes Glücksversprechen des Strukturwandels

Eine Diskussionsveranstaltung der AG Kritische Kulturhauptstadt
19. November 2009, 19.30 Uhr, Goldkante, Herner Straße 13, 44787 Bochum

»Wo das geht, geht alles« So sendet es die Kulturhauptstadt RUHR2010 selbstbewusst an ihre BewohnerInnen. Lust auf Zukunft soll die Kulturhauptstadt machen, Optimismus verbreiten und die „Metropole Ruhr“ über Klassen und Milieus einen. Doch die Rede von der „Metropole Ruhr“ klingt wie eine Beschwörungsformel, die nur oft genug wiederholt werden muss, um den Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Wird die Ansammlung an kleinen und mittleren Städten, die wir als „Pott“ kennen, durch das Ereignis Kulturhauptstadt in eine Landschaft prosperierender Urbanität verwandelt?
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Metropolenträume in der Provinz

Thesen zur Kulturhauptstadt RUHR.2010

Das Ruhrgebiet möchte Metropole werden

»Wo das geht, geht alles« (RUHR.2010, Buch eins), verkünden selbstbewusst die PlanerInnen der Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010. Und dieser Optimismus bestimmt die gesamte Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld der Kulturhauptstadt. Er soll sich auf die BewohnerInnen des Ruhrgebiets übertragen, Lust auf Zukunft machen und sie alle beim großen Kultur-Festival 2010 umarmen. Die MacherInnen der Kulturhauptstadt kommunizieren Euphorie. Doch die Rede von der „Metropole Ruhr“ klingt wie eine Beschwörungsformel, die nur oft genug wiederholt werden muss, um den Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Das Ruhrgebiet ist weit entfernt davon, eine urbane prosperierende Metropole zu werden. Daran wird auch das Projekt Kulturhauptstadt nichts ändern.
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Impressum

Rechtlich vorgeschriebene Angaben für das Impressum:

AG Kritische Kulturhauptstadt
c/o Soziales Zentrum Bochum
Josephstr. 2
44791 Bochum
Tel.: 0234.5472960
E-Mail: k2010[a]gmx.net

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Peter Krasznik (Anschrift wie oben)