Archiv für November 2009

Veranstaltung am 19.11. in der Goldkante

Über 60 Leute haben am Donnerstag Abend den Weg in die Goldkante gefunden, um mit uns zum Thema Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 und die „Kreativwirtschaft“ als neuestes Glücksversprechen des Strukturwandels zu diskutieren. Nach drei kurzen Eingangsstatements schloss sich eine rege Diskussion mit vielen der BesucherInnen an, die bis fast 22 Uhr dauerte.

Wir danken an dieser Stelle vor allem den drei Referenten, der Moderation und den sehr engagierten BesucherInnen für den interessanten Abend. Eine ausführlichere Auswertung von uns wird in den kommenden Tagen folgen. Wer mit uns weiter diskutieren will ist eingeladen, zum nächsten Treffen der AG Kritische Kulturhauptstadt zu kommen. Wir treffen und am 1. Dezember um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum (Josephstr. 2).

Edit: Einen sehr ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung hat Stefan Laurin auf den Ruhrbaronen veröffentlicht: Zum Artikel.
Auch die WAZ hat über die Veranstaltung berichtet, leider steht der Artikel nicht online, so dass wir ihn hier nicht verlinken können.

PM vom 3.11. zur Veranstaltung „Metropolenträume in der Provinz“

Die Kulturhauptstadt RUHR.2010 und die „Kreativwirtschaft“ als neuestes Glücksversprechen des Strukturwandels

Eine Diskussionsveranstaltung der AG Kritische Kulturhauptstadt 19. November 2009, 19.30 Uhr, Goldkante, Herner Straße 13, 44787 Bochum

Mit einer Diskussionsveranstaltung meldet sich die AG Kritische Kulturhauptstadt sechs Wochen vor dem Start ins Kulturhauptstadtjahr zu Wort. „Noch ist unklar, worin das Versprechen der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet besteht,“ erklärt Rainer Midlaszewski (AG Kritische Kulturhauptstadt), der als freier Grafiker in Bochum arbeitet. „Die Städte versuchen seit langem, die ‘kreative Klasse’ anzulocken. Aber was ist eigentlich so attraktiv an schlecht bezahlter und unsicherer Arbeit?“
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Die Programmdebatte hat ein Ende

Mit Negativschlagzeilen begann die Pressekonferenz der Ruhr2010 am Freitag. Auf eine Leinwand in der Essener Philharmonie wurde eine Auswahl der Pressereaktionen auf die überwiegend schlechten Nachrichten aus dem Kulturhauptstadts-HQ an der Brunnenstraße projiziert. „Wir erzählen Europa eine Geschichte,“ überschrieb Ruhr2010-Chef Oliver Scheytt das Programm der Kulturhauptstadt. Den Plot kennt man allerdings mittlerweile: Von der grauen Montanvorzeit wandelt es sich zwischen Kamp-Linfort und Hamm hin zur „polyzentrischen und dynamischen Metropole Ruhr“ (F. Pleitgen).
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