Beiträge von Administrator

Recht-auf-Stadt Hamburg zu Gast

Veranstaltung über Erfahrungen im Kampf gegen Privatisierung und Homogenisierung von Stadt – Montag, 1.11., 19:30 Uhr, Soziales Zentrum Bochum (Josephstr. 2).

Nicht nur in Hamburg organisieren sich soziale Bewegungen unter dem Motto „Recht auf Stadt“. Das Konzept geht zurück auf den französischen Stadtsoziologen Henri Lefèbvre, der bereits in den 1960ern in Paris beobachtete, wie vor allem Migrantinnen und Migranten an den Rand der Stadt gedrängt wurden. Demgegenüber forderte er ein kollektives Recht auf Stadt. Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt sollen die Möglichkeit haben, mitzubestimmen, wie ihre Stadt gestaltet wird. Die Stadt gehört allen!

So verschieden, wie die Interessen an Stadt sind, so verschieden sind
auch die in den stadtpolitischen Initiativen aktiven Menschen. Und – trotz und wegen aller Unterschiedlichkeit der Proteste – haben sich in Hamburg im Recht-auf-Stadt-Netzwerk über 20 Initiativen zusammengefunden, um sich gemeinsam für eine soziale/re und gerechte/re Stadt einzusetzen. In der Veranstaltung berichten drei AktivistInnen über ihre Erfahrungen im Kampf gegen Privatisierung und Homogenisierung von Stadt.

mit Nicole Vrenegor (BUKO-Arbeitsschwerpunkt StadtRaum, ASSR), Christoph Twickel (Not in Our Name Marke Hamburg, NION), Jonas Füllner (Avanti, Recht auf Wohnraum)

Auswertung des Treffens vom 13.10.

Bei den Ruhrbaronen (und dem landfor-free-Blog) hat Tino Buchholz eine sehr lesenswerte Auswertung zu dem Treffen vom vergangenen Mittwoch (13.10.) der AG Kritische Kulturhauptstadt veröffentlicht.

KOMM IN DIE GÄNGE – Hamburg meets Dortmund

KOMM IN DIE GÄNGE – Hamburg meets Dortmund: 14. Juli 2010, 19.30 Uhr, Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1;
Mit Michael Ziehl (KOMM IN DIE GÄNGE) und Peter Birke (AUTOR) beide Hamburg und anschließender Diskussion: ZECHE PRELLEN – RECHT AUF STADT

KOMM IN DIE GÄNGE – Hamburg meets Dortmund (14.7., Dortmund)

Unter dem Motto »KOMM IN DIE GÄNGE« besetzten 2009 Künstler/innen in Hamburg einen leerstehenden Gebäudekomplex. Sie machten damit nicht nur auf ihre prekäre Arbeits- und Raumsituation aufmerksam, sondern mischten sich auch handgreiflich in die Auseinandersetzung um die Gestaltung und Vermarktung der Stadt Hamburg ein. »KOMM IN DIE GÄNGE« ist Teil einer städtischen Bewegung in Hamburg und markiert einen Ankerpunkt in den Kämpfen gegen ökonomische Aufwertung bei gleichzeitiger Verdrängung (gentrification) sowie für ein Recht auf Stadt. (mehr…)

Kreativwirtschaft und andere Luftblasen

Eine Diskussionsveranstaltung zur Kulturhauptstadt Ruhr2010 am 1. Juli im AZ Mülheim

Es soll die Frage gestellt werden, wem das Projekt Kulturhauptstadt überhaupt nützt, welche nachhaltigen Zwecke umgesetzt werden (können), welche Kultur überhaupt vertreten ist und an welches Publikum sich das Angebot richtet. Welche sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Projekte und Einrichtungen profitieren von der Kulturhauptstadt und warum bzw. warum nicht? (mehr…)